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Bauwerks- und Brückeninstandsetzung

Franz-Josef-Strauss-Brücke BW 31 in Schweinfurt

Erste grundhafte Instandsetzungsmaßnahme des fast 50 Jahre alten Bauwerks. Austausch der Übergangskonstruktionen, da diese verschlissen waren und zum Einbauzeitpunkt zu klein konzipiert wurden. Durch die Notwendigkeit eines größeren Dehnfugenmaßes, musste die bestehende Kammerwand abgebrochen und eine neue Kammerwand mit einem erhöhten Fugenspalt zum Bauwerk hergestellt werden. Diese Maßnahme geschah parallel an beiden Widerlagern (Bauwerksachse 0 und 110) der 350 m langen Brücke. Zur Gewährleistung des Fahrverkehrs von rund 18.000 überquerenden Fahrzeugen pro Tag wurde die Maßnahme in halbseitiger Bauweise durchgeführt. Die vier durch eine Mittelkappe getrennten Fahrspuren (zwei je Fahrtrichtung) konnten einen entgegenlaufenden Verkehr auf dem halben Bauwerk aufnehmen.

Zum Abbruch der Kammerwände und der Herstellung der dazu nötigen Baugrube wurde entlang jedes Widerlagers ein Berliner Verbau zwischen der genutzten und der im Bau befindlichen Brückenseite hergestellt. Im Anschluss erfolgte der Aushub der Baugrube und das Freilegen der Dehnprofile mittels Höchstdruckwasserstrahlen. Die Kammerwände selbst wurden abschnittsweise zersägt und in der dazugehörigen Baugrube zur Entsorgung mit Hilfe eines Baggers mit Anbaumeißel zerlegt.

Der Wiederaufbau erfolgte nach partiellem Freilegen der Endquerträger und Auflagerbänke infolge von Schäden durch Chloridbelastung und örtlichen Hohllagigkeiten. Die Teilflächen wurden mittels Höchstdruckwasserstrahlen unter Beachtung der Lager und Spaltzugbewehrung sowie der Querspannglieder im Endquerträger freigelegt. Im Anschluss erfolgte die Instandsetzung dieser Flächen mit PCC II Betonersatzsystemen sowie die Herstellung der Anschlussbewehrung der neu herzustellenden Kammerwand und einer Endquerträgerkonsole zur Aufnahme der neuen Fahrbahnübergangskonstruktionen. Nach dem Einbau der Übergangskonstruktionen erfolgte der Wiedereinbau des Erdstoffes, sowie die Neuherstellung und -einbindung der Bauwerksentwässerung. Nachdem der Asphaltbau abgeschlossen war, konnte die Verkehrssicherung auf den zweiten Bauabschnitt umgelegt werden. Parallel zum Umlegen des Verkehrs erfolgte das Einrichten der Baustelle im zweiten Bauabschnitt.

Länge der ÜK je WL: ca. 22 m (2-profilig)
Berliner Verbau: ca. 40m²
Baugrubenaushub: ca. 700 m³
Abbrucharbeiten in verschiedenen Verfahren (Trennschnitte/HDW)
Arbeiten unter halbseitigem Betrieb parallel an beiden Widerlagern
Bauwerkslänge: ca. 350 m

  • Ausführungszeit: 03.08.2015 bis 18.12.2015
  • Ausführungswert: ca. 621.000 €
  • Bauart Spannbetondurchlaufträger in Plattenbalkenbauweise mit 11 Feldern
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