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News

10.01.2019 Dorndorf-Steudnitz, Carl-Alexander Brücke

Trotz Wintereinbruch laufen die Arbeiten weiter

Seit etwas mehr als sieben Monaten sind die Arbeiten an der Carl-Alexander-Brücke in Dorndorf-Steudnitz nun schon im Gange. Zeit für einen kleinen Zwischenbericht.

Das rund 5000 m2 große, teils sehr filigrane Stahlfachwerk ist zu fast 70% von der alten Beschichtung befreit und gestrahlt. Etwa die Hälfte der Fläche wurde auch bereits grundiert, bis die langsam winterlich werdenden Temperaturen uns die Korrosionsschutzarbeiten untersagten. Doch an eine Winterpause ist trotzdem nicht zu denken. So werden derzeit die Bauteile instand gesetzt, die erst nachdem die alte Beschichtung entfernt war, begutachtet werden konnten. Damit ergab sich auch, dass der Instandsetzungsumfang noch einmal deutlich zunahm, da jeder Knoten der Bogenuntergurte vor dem Einbau der neuen orthotropen Fahrbahnplatte ertüchtigt werden muss. Dabei werden an jedem dieser Knoten bis zu acht verschiedene Bauteile ausgetauscht, ertüchtigt oder umgebaut. Zusätzlich muss ein Windverband eingebaut werden, der das Tragwerk während der Bauzeit unterstützt. Dies alles erfolgt in speziellen Arbeitsfolgen, damit das Tragwerk und die einzelnen Bauwerksteile während der Montagedauer tragfähig bleiben.

Des Weiteren werden derzeit die Stahlbetonarbeiten auf den Achsen 30 und 40 vorbereitet, sodass die Bauteile, wenn das Wetter es zulässt, schnellstmöglich betoniert werden können. Um den späteren Lasten auf den Pfeilern gerecht zu werden, müssen hierzu Edelstahlanker bis zu 2,2 m tief im bestehenden Natursteinpfeiler verklebt werden. Dies ist eine recht diffizile Arbeit, da die Beschaffenheit des Pfeilers schwer bis gar nicht vorhergesagt werden kann. Zwar wurde der Untergrund punktuell erkundet, jedoch fanden sich dabei auch Hohlräume im 126 Jahre alten Natursteinmauerwerk. Sind die Anker eingebaut, folgen die Schalungs- und Bewehrungsarbeiten. Anschließend wird der neue Pfeilerkopf in einem witterungsgünstigen Zeitfenster betoniert.